Die altstadt von Martina Franca, auch “Martina Vecchia” genannt,ist
mit ihren im Barockstil erbauten Palasten eine der wichtigsten in
gaz Suditalien. Man betritt sie durch Porta Santo Stefano, das
antike stadttor,und findet gleich rechts den Palazzo Ducale(Herzoglicher
Palast).Von Petracone Caracciolo in der zweiten Halfte des
siebzehnten Jarhunderts errichtet,solter er die Macht der Famile
Caracciolo symbolisieren, die danals Martina regiente. Geht man nun
weiter Corso Vittorio Emanuele entlang, so erreicht man die ST
Martin gewihte Kolegiatskheiligen(Collegiata di San Martino), dem
Schuzheiligen der Stadt. Es handelt sich hierbei um den wichtigsten
religiosen Bau in Martina.
Weitere bemerkenswerte Kirchen sind Sant’Antonio, San Domenico,San
Nicola in Montedoro, San Francesco, die Chiesa del Carmine und das
Oratoium der Congrega della Natività (Bruderschaft der Geburt
Christi). Entlang der verschiedenen Touristenrouten findet man
weiter die Torre Civica(Stadtturm), Casa Cappellari und zahlreiche
barocke Palaste,die den Namen der shemals innewohnenden
herrschaftlichen Familien behalten haben:Torricella , Blasi,
Motolese, Marinosci, Gioia, Der elegante Barockstil dieser Stand
bezeugt die Kunst dier shemalingen lokalen Maurer und Steinhauter,
die „Kunst des weiben Staubes“
Masserie Martina Franca
Die Strktur der Masseria, der tyoische Bauerhof der martinesischen
Landschaft,mit ihrer sozialen und okonomischen Bedeutung,stellt
eines der wichtigsten Elemente der Umgebung Martinas dar.
Die Gemeinde erstreckt sich namlich uber ein auberst ausgedehntes
Gebiet im Vergleich, zu denAusmben der Stadt selbst. Der Aufban der
„Masseria“ ist auf die Villa des spatromichen Reicheszuruckzufuhren,aus
deren architektonischer un organisatorischer Struktur der Gutshof
entsprungen ist, der wichtigste Bau der martinesischen landszene
wahrend des 16.Jahrhunderts. Die auf dem Landgut berundete land-und
viehwirtschaftliche Nutzung des Gebietes sicherte allgemein einen
fur damalige Verhaltnisse guten Lebensstandard. Das Gut stellte die
geeignete Umgebung dar, eine solch schwierige und und undankbare
Natur wie den Karst der Murge zu Kolonisieren. Wahrend des 19.
Jahrhunderts erlebte die „Masserie“ einen Wandel in iherer Bedeutung,nun
nicht mehr nur als eine wirtschaftliche Notwendigkeit angesehen,sondern
auch als ein Ort fur die Sommerfrische. Die kleinen, den Guter
zugehoirgen Kapellen enthalten die interessantesten Gemalde der
lokalen Kunst, daruter Bilder von De lesu. De Mauro und der Schule
von Carella.
Trullo (italienisch,
Mehrzahl Trulli, ist eine Bezeichnung für die
vor allem in
Apulien vorkommenden Rundhäuser, deren
Steindächer sich nach oben hin in
Kragsteintechnik verjüngen und mit einem
symbolischen Schlussstein, dem
Zippus oft aber auch mit einer Kugel oder einem
anderen Symbol, abgeschlossen werden.
Trulli
besitzen eine
tholosartige Bauweise und werden ohne Mörtel
errichtet. Die schuppenartigen dunklen
Bruchsteindächer geben dem weiß getünchten Trullo,
der ursprünglich in den Feldern und nicht im Ort
stand, sein charakteristisches Aussehen.
Durch ihre Bauweise aus massivem Naturstein mit
sehr dicken Wänden und winzigen Fenstern bieten die
Trulli einen guten Schutz gegen die anhaltende
Sommerhitze in Apulien, weil sich das Innere nur
langsam aufheizt. Im Winter hingegen speichert ein
Trullo die Wärme, die durch einen offenen Kamin
erzeugt wird, für lange Zeit.
Die bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts
vergessenen ‚Arme-Leute-Häuser‘ erlebten eine
Renaissance und einige werden heute als
Ferienwohnungen angeboten. In
Alberobello
existiert ein weiträumiges
geschlossenes Viertel, das gänzlich mit Trulli
bebaut ist. Auch in den Nachbargemeinden der Region
sind Trulli sehr verbreitet und werden, oft
aneinander gereiht und verbunden, als Wohnhäuser
genutzt.
In Apulien und auf Sizilien gibt es auf den
Feldern rustikale Steinbauten ohne Spitzdach, man
nennt sie Pagghiara (plur. Pagghiare).
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