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Apulien besitzt eine äußerst reichhaltige
Vielfalt an kunsthandwerklichen Produkten, von denen wir Ihnen in
unserer Übersicht die wichtigsten und ältesten vorstellen wollen,
die den Charakter und die Phantasie der hiesigen Bevölkerung und
ihre bewegte Geschichte widerspiegeln.
DAS KUNSTHANDWERK IN APULIEN
Dank der Fantasie, der Anpassungsfähigkeit an selbst widrige
Umstände und dank einer einmaligen historischen Vergangenheit
besitzt Apulien eine äußerst reichhaltige Produktion an
kunsthandwerklichen Produkten, von denen wir Ihnen im folgenden nur
die wichtigsten vorstellen.
Am weitesten verbreitet ist die Herstellung von Keramiken aus
Terrakotta, die in fast allen Zonen Apuliens produziert werden.
Schmiedeeiserne Erzeugnisse finden Sie vor allem im Norden Apuliens
vor. Vor allem werden Gegenstände für den täglichen Gebrauch
geschaffen, das reciht von kleinen Töpfen bis hin zu
Treppengeländern. Pappmachéfiguren kennen Sie sicher aus der
Weihnachtszeit, aber Sie werden in unserem Artikel einige
überraschende Informationen darüber finden... Die "pietra leccese"
ist typisch für Südapulien und dessen Hauptstadt Lecce; Webereien
finden Sie wiederum in ganz Apulien, die trotz der mühseligen Arbeit
zu sehr günstigen Preisen erhältlich sind.
www.masserialosperone.it
CHMIEDEEISEN
Der Besucher Apuliens findet in den historischen Zentren der Städte
oft Schmiedeeisen als Dekoration für Balcone, Türen oder Fenster vor.
Aber auch in den Häusern kann man Geländer, Lampen, Betten, Tische
und Stühle aus Schmiedeeisen vorfinden. Seit Urzeiten wird in
Apulien das Eisen für das alltägliche Leben verwendet.
Im 16. und 17. Jahrhundert waren die Schmiede vor allem damit
beschäftigt, Kirchen und Paläste mit ihren Arbeiten zu schmücken.
Der Schmied war schon immer einer der wichtigsten Arbeiter in einer
Gemeinde, sei es in Kriegszeiten für die Ausstattung der Soldaten
oder sei es in Friedenszeiten für das Herstellen von Pflügen, Rädern
usw. Erst als ein gewisser Wohlstand entstand, nutzte man die
Kunstfertigkeit des Schmieds, um Kathedralen und herrschaftliche
Gebäude zu verschönern. Aus dieser Zeit stammt die heutige Tradition
des Schmiedeeisens.
Im Raum von Foggia werden zahlreiche Objekte für das Haus und für
dessen Einrichtung hergestellt; in Gravina in Puglia (Provinz Bari)
sind die Schmiede auf die Herstellung von kleinen Statuen und
Kunstwerken spezialisiert. Im Süden, in der Provinz Lecce, finden
wir eine vielartige Produktion vor, denn hier hat der Barock das
Handwerk nachhaltig beeinflusst und zu einer einzigartigen
Formenvielfalt angeregt.
CHMIEDEEISEN
Der Besucher Apuliens findet in den historischen Zentren der Städte
oft Schmiedeeisen als Dekoration für Balcone, Türen oder Fenster vor.
Aber auch in den Häusern kann man Geländer, Lampen, Betten, Tische
und Stühle aus Schmiedeeisen vorfinden. Seit Urzeiten wird in
Apulien das Eisen für das alltägliche Leben verwendet.
Im 16. und 17. Jahrhundert waren die Schmiede vor allem damit
beschäftigt, Kirchen und Paläste mit ihren Arbeiten zu schmücken.
Der Schmied war schon immer einer der wichtigsten Arbeiter in einer
Gemeinde, sei es in Kriegszeiten für die Ausstattung der Soldaten
oder sei es in Friedenszeiten für das Herstellen von Pflügen, Rädern
usw. Erst als ein gewisser Wohlstand entstand, nutzte man die
Kunstfertigkeit des Schmieds, um Kathedralen und herrschaftliche
Gebäude zu verschönern. Aus dieser Zeit stammt die heutige Tradition
des Schmiedeeisens.
Im Raum von Foggia werden zahlreiche Objekte für das Haus und für
dessen Einrichtung hergestellt; in Gravina in Puglia (Provinz Bari)
sind die Schmiede auf die Herstellung von kleinen Statuen und
Kunstwerken spezialisiert. Im Süden, in der Provinz Lecce, finden
wir eine vielartige Produktion vor, denn hier hat der Barock das
Handwerk nachhaltig beeinflusst und zu einer einzigartigen
Formenvielfalt angeregt. WEBEREI UND STICKEREI
Ein wichtiger Bestandteil des Kunsthandwerks in Apulien sind die
Weberei und die Stickerei, die besonders in einigen Zonen Apuliens
besonders verbreitet sind. Eine der wichtigsten Zonen ist die
Provinz von Lecce. In den Orten Maglie und Surano werden Teppiche
aus Wolle und grober Baumwolle geschaffen, wobei eine vermutlich auf
die Sarazenen zurückzuführende Technik verwendet wird: die
sogenannte “Lecceser Schleife” (“fiocco leccese”), die der
Oberfläche des Teppichs eine gekräuselte Form verleiht. Maglie ist
auch für seine Spitzenklöppelei bekannt. In Lecce, Galatina und
Ruffano kann man wunderschöne Esemplare der “chiacchierino” erstehen,
eine sehr feine Stickerei aus feiner Baumwolle, die einem
Spinnennetz ähnelt und konzentrische Formen besitzt. In anderen
Gebieten der Region gibt es zahlreiche Varianten der Stickereien.
Zum Beispiel kann man im Gargano Stoffe mit slavischen Motiven
finden oder Quersäcke aus Alberobello erstehen. In Carpino findet
man Stickereien für die Wohnungseinrichtung, in Orten wie Troia,
Francavilla Fontana oder Fasano findet man oftmals Arbeiten mit dem
Motiv der Weintrauben versehen.
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